Rettungsschirm für Türkiyemspor

Der multikulturelle und antirassistische Kreuzberger Traditionsverein Türkyemspor Berlin, der auch Unterstützer der Kampagne „Love Sports – Hate Neonazism“ ist, steht finanziell vor dem Aus und berichtet:

„Berlin ohne Türkiyem ist wie Wurst ohne Curry. Der „Multi-Kult“ Klub Türkiyemspor steht vor dem Aus. Eine lebendige Kreuzberger Marke und ein Symbol des modernen Deutschlands. Sportlich, sozial – ein Allrounder mit Erfolgspotential. Viel umjubelt und ausgepreist, doch blank bis auf die Knochen. „Liebling Kreuzberg“ braucht euer Herz, – braucht Dich!“

Helft auch ihr dem klammen Verein mit einer kleinen oder größeren Spende. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.

Do 07.06.2012 – 19 Uhr – „Fußball von Links selbstgemacht – Die Roten Sterne”

Der Rote Stern Nordost Berlin und der Rote Stern Leipzig treffen sich auf dem Podium um über Sport und Politik in der Praxis zu diskutieren. Start ist am Donnerstag den 07.06. um 19 Uhr im Haus der Fussballkulturen (Cantianstraße 25, auf dem Jahn-Sportstadion-Gelände). Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe „Fußball, Fans und das übrige Drumherum“ der Hellen Panke.

Mehr dazu: http://roter-stern-berlin.de/aktuell/do-07-06-19-uhr-fussball-von-links-selbstgemacht-die-roten-sterne/

Alle Termine der Veranstaltungsreihe “Fußball, Fans und das übrige Drumherum” findet ihr hier: http://roter-stern-berlin.de/newsletter/hellepanke.pdf

Roter Stern Berlin unterstützt Kampagne “love sport – hate neonazism”

Christian Torenz, der Vorsitzende des Roten Stern Berlin e.V. erklärt dazu:
“Die Notwendigkeit zivilgesellschaftlich engagierte Vereine zu unterstützen und deren Stellung im berlinweiten Sport auszubauen finden wir sehr begrüßenswert und ist noch immer hoch aktuell. Leider sind es noch zu wenige Sportaktuere und -vereine, die sich klar und eindeutig zu einer Vereinskultur frei von Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie bekennen und dem offensiv entgegentreten – sei es im eigenen Verein oder öffentlich.
Traurig ist des Weiteren, dass noch immer die Berliner Sportplatz- und -hallenvergabepolitik insbesondere große und erfolgreiche Vereine bevorzugt, ungeachtet dessen, ob diese sinnvolle Sozialarbeit leisten oder sich gegen Diskriminierung engagieren. Das sollte sich in einer freiheitsliebenden und aufgeschlossenen Stadt ändern, sonst verkommt jede Imagekampagne und Erklärung zur Farce – dies bedeutet eben auch die Auseinandersetzung mit problematischen Verhaltensweisen einzufordern und aktive, engagierte Vereine zu fördern. Dafür wünschen wir der Kampagne viel Erfolg und beteiligen uns ab sofort mit eigenen Akzenten daran.”

Sport ohne Turnväter

Logo - Sport ohne Turnväter Friedrich Ludwig Jahn gilt allgemein als Begründer der deutschen Turn- und Sportbewegung. Die von ihm mit herausgegebene Schrift ‘Die Deutsche Turnkunst’ aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stellt noch immer eine wichtige Grundlage für den heutigen Sportbetriebs dar. Von einer breiten Öffentlichkeit wird Friedrich Ludwig Jahn bis heute weitgehend unreflektiert verehrt. So sind überall in Deutschland – in Ost wie West gleichermaßen – Sportplätze, Schulen und Straßen nach dem so genannten Turnvater benannt. den gesamten Aufruf lesen

Neuer Unterstützer

Wir freuen uns Frank Tempel (Mitglied im Bundestag, stellv. Mitglied im Sportausschuss, Die Linke) als neuen Unterstützer auf unserer Seite zu wissen. Folgendes hat er zur Kampagne zu sagen:
“Sport dient der Integration von Menschen. Wenn das aber durch rassistische, antisemitische und homophobe Fankultur passiert, muss klare Kante gezeigt werden! Das ist am Besten durch zivilgesellschaftliches Engagement direkt in den Vereinen möglich. Deshalb unterstütze ich ausdrücklich die Kampagne „love sports – hate neonazism“.”

Kein Platz mehr für den Roten Stern Flensburg?

Am kommenden Pfingstwochenende wollte der Rote Stern Flensburg eigentlich ein Fußballturnier auf ihrem Platz in Glücksburg veranstalten. Leider machte die lokale Platzvergabe nicht nur einen Strich durch das Turnier, sondern setzt durch die komplette Streichung der Spiel- und Trainingsplätze das Fortbestehen des Vereins aufs Spiel. Wir fordern: her mit den Plätzen für junge, engagierte Vereine!

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Unterstützung für den SV Babelsberg 03

Der SV Babelsberg 03 ist vielen Fußballfans als Verein mit bunter und weltoffener Fanszene bekannt – in der tageszeitung wurde er auch als “St. Pauli des Ostens” tituliert. So organisieren die Fans des Potsdamer Kiezvereins seit 10 Jahren das große antirassistische Fußballturnier “Der Ball ist bunt” und setzen sich aktiv gegen Homophobie im Stadion ein. Spieler und Trainer leisteten sportlich in dieser Saison großartiges und konnten sich mit dem kleinsten Etat der 3. Liga frühzeitig den Klassenerhalt sichern und den brandenburgischen Krombacher Pokal nach Babelsberg holen. Ein Woche (!) vor der Lizenzerteilung durch den DFB für die 3. Liga ließ der Vorstand dann die Bombe platzen:: der Verein kann den notwendigen Etat für die kommende Saison nicht stemmen und steht somit vor dem Zwangsabstieg in die Oberliga oder sogar der Insolvenz und damit verbundenen Auflösung des Vereins. Die Fans des SV Babelsberg 03 haben eine große Spendenaktion ins Leben gerufen, die wir hiermit unterstützen. Helft auch ihr mit, den Potsdamer Drittligisten und seine aktive Fanszene in der dritten Liga zu halten.

Spende per SMS:

SMS-Spende für den SVB03

Die Daten für eine Spende per Überweisung findet ihr hier: www.babelsberg03.de

Kinder- und Jugendfußball des Roten Stern Nordost Berlin

Der Rote Stern Nordost Berlin veranstaltet am Sonntag, den 20.03.2011, ein Fußballturnier für Kinder und Jugendliche von 6-9 Jahren in Weißensee.

Darüber hinaus wird es ab April 2011 eine eigene Fußball-Jugendmannschaft geben. Hierfür suchen wir Kinder zwischen 6 und 9 Jahren, die Freude am Fußballspielen haben und andere fußballbegeisterte Kinder kennen lernen wollen. Also meldet euch an und kommt am Mittwoch den 06. April um 16 Uhr zum ersten Training des neu gegründeten Teams im Stadion Buschallee in der Hansastr. 153 [mehr lesen]

Diskriminierende Parolen und der Umgang damit

Zwischen Fans des VFB Einheit zu Pankow und dem Roten Stern Nordost Berlin gab es heftige Diskussionen am Spielfeldrand und im Internet, da es bei einem Pokalspiel zwischen Einheit Pankow und Türkiyemspor Berlin am 06.10.10 zu diskriminierenden Parolen Seitens der 30 angereisten Pankower Fans kam.
Die Diskussionen wurden und werden leider sehr heftig geführt und sind emotional sehr stark aufgeladen – am Spielfeldrand, wie auch in einem Beitrag der „Ultras Roter Stern“ im Internet über das Pokalspiel. Hier kritisierten Teile der Fans Sprechchöre wie z.B. „Wieder mal kein Tor für Türkiyemspor“. Die Parole ist eine Textzeile der verbotenen neonazistischen Band Landser. Das diese von den knapp 30 Anhängern des VFB Einheit gerufen wurde, steht außer Frage, wie damit umgegangen wird dann schon eher.
Dass die Fans des Roten Sterns in ihrem Beitrag überreagierten und unsachliche Pauschalisierungen und Verallgemeinerungen von sich gaben, steht für die Verantwortlichen ebenso außer Frage.

Da der Rote Stern nicht will, dass sich die beiden Fanlager „bekriegen“ wurde Einheit Pankow in einem Brief auf den Beitrag aufmerksam gemacht und ein Gesprächsangebot unterbreitet. Die Sterne fragten wie mit dieser Situation umgegangen werde. „Auf eine Antwort warten wir bis heute. Da es keine Reaktionen seitens des VFB Einheit gab entsteht bei uns der Eindruck, dass diese das Problem gar ignorieren wollen“, so Julius Martin, Pressesprecher des Roten Stern Nordost Berlin.

Neuer Unterstützer!

Seit Freitag dem 04. Februar 2011 unterstützt uns nun das Team rund um Marienthal United 08 bei der Kampagne. Wir freuen uns einen weiteren Unterstützer für uns gewonnen zu haben und hoffen das dem Worte nun auch die Taten folgen. Wir sind alle gemeinsam für Sportplätze frei von Diskriminierung. “Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Diskriminierung und Sexismus beherrschen nicht selten die Szenerie und sind für viele schon zur Gewohnheit geworden. Das übliche deutsche Prollvereinsleben ist auf den großen und kleinen Fussballplätzen des Landes zu Hause. Dort lässt es sich nur aushalten, wenn du bereit bist viele Kompromisse einzugehen.” Das Motto lautet daher bei Marienthal: „Lieber braun tragen, als so zu denken!“ – Willkommen bei der Kampagne “love sport – hate neonazism” – (kürzlich erschienenes Interview über das Team bei FvL)

 

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